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Betriebssystem Responsive OS 4.0 (4/n)

Reminder

Das Betriebssystem Responsive 4.0 ist eine Kulturrevolution für die Unternehmensstrategen.

Die Eckpunkte eines skalierbaren Betriebssystems sind

  • die unternehmerische Vision, die den Mehrwert des Produkts sowie den der Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt,
  • Vertrauen der Unternehmensführung in die Mitarbeiter und umgekehrt,
  • holakratisches Netzwerkdenken, um sich an die Reichweite der Märkte, Menschen und Möglichkeiten anzupassen.

Alle drei verlangen Umdenken und hohe Anpassungsfähigkeit auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, doch entsprechen den neuen Bedürfnisse und Möglichkeiten der kleinen Unternehmen in den Turbulenzen der VUCA-Welt.

Das Responsive 4.0 ist die Umsetzung der Arbeitsmethoden der Entwickler der digitalen Technologien in der Betriebswirtschaft. Aus ihrem Denken und Vorgehen entstanden die operativen Betriebssysteme der Personal Computers, die Hard- und Software vernetzten und die virtuellen Netzwerke von Millionen Menschen und Daten ermöglichten. Schon 2001 verkündeten sie die «Umwertung aller Werte» in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts.

Während diese revolutionäre Technik jahrzehntelang von Millionen Nutzern bloß als Endgerät oder App wahrgenommen wurde, drang sie nach und nach in all jene Bereiche ein, in denen schnell und widerstandslos unbegrenzter Mehrwert generiert werden kann: die Medienindustrie, der Handel (Amazon, ebay,) die Sozialen Plattformen, das Plattform-Business (uber, airbnbn, Groupon) und viele andere werden noch folgen.

Nachdem die Netzwerkdynamik zuerst Millionen individuelle Nutzer in ihren Kreis gezogen hat, wird sie jetzt auch für Millionen Unternehmen alternativlos.

Sie gibt ihnen nicht nur das Tempo vor, sondern verändert komplett die bisherigen Betriebsorganisationen. Das starre Command & Control Modell passt nicht mehr in eine Welt, die aus dem offenen Datenfluss ihre Ressourcen schöpfen will, vernetztes Denken und schnelles Handeln verlangt. Alle Betriebe müssen ihre Arbeitsweise der Netzwerkdynamik der Märkte anpassen oder zuschauen, wie sie von ihr morgen oder übermorgen übernommen werden.

Mit viel Netzdynamik im Getriebe

Das Responsive OS. 4.0 (von Responsive.org entworfen und von FLOWCAMPUS erweitert) ist für die Kleinunternehmen ein skalierbares Canvas, um …

  • vernetzt zu arbeiten (Kompetenz-Kluster, Mitarbeiter-Sharing, dezentrale Kollaboration),
  • hochqualifizierten Fachkräften ein skalierbares Arbeitsumfeld bieten zu können,
  • Kommunikations- und Informationstechnologie, sich an wechselhafte Märkte mit neuen Hybridprodukten anzupassen,
  • dem chronischen Bedarf an lebenslanger Weiterbildung aller Mitarbeiter und einem proaktiven Wissens- und Lernmanagement mit den Mitteln und Möglichkeiten der vernetzten Gesellschaft zu befriedigen.

4_Responsive OS

Wozu dieser Aufwand?

Für die Stärken des Responsive OS 4.0 wurde noch keine Metrik entwickelt, denn das neue Betriebssystem ist perpetual beta, also ständig in der Entwicklungsphase.

Sie ergeben sich jedoch aus der Digitalisierung, die komplett das Arbeitsumfeld der wissensbasierten Bereiche verändert: Zuerst wurden die neuen Technologien nur als Soft- und Hardware in die Arbeitsprozesse eingebunden. Jetzt binden die Technologien die Arbeitsprozesse in sich ein und revolutionieren die Arbeits- und Unternehmenswelt.

Kein Stein bleibt mehr auf dem anderen.

- , Plattform Mittelstand

Davon sind alle Industrieunternehmen sowie die Mehrzahl der Dienstleister betroffen, d.h. 67% aller Erwerbstätigen auf unterschiedlichen Ebenen. Nicht alle sind A-Mitarbeiter, sollten es aber schnell werden.

Viele werden sich neben der Zusammenarbeit mit den digitalen Technologien und ihren Produkten (den lernenden Maschinen) künftig auch ein skalierbares Arbeitsumfeld für ihr lebenslanges Lernen und Lehren schaffen müssen, nicht als Einzelner, sondern als Glied eines Netzwerkes, gemeinsam mit den KMU, die als Knotenpunkt eines grösseren Netzwerks die besseren Chancen haben.

Wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen die Unternehmen und ihre Mitarbeiter selber Lösungen entwickeln, um immer zeitnah im Wissensnetz zu bleiben. Offene Netzwerkstrukturen als Betriebssystem und Wissensmanagement sind dafür der passende Rahmen.

Zu Arbeiten 4.0 gehört Bildung 4.0, d.h. informelles Lernen und Weitergeben, just in time. Für das Wissen von morgen sind die Kenntnisse von gestern wertlos und die institutionellen Bildungsträger überfordert.

Die Schwächen des Responsive OS 4.0 entstehen immer durch die einseitige Umsetzung der digitalen Technologien im Arbeitsalltag:

  • Zu viel IT in der Datenerhebung und im Datentransfer und zu wenig Kommunikation und Interaktion. Die digitalen Technologien unterwandern alle starren Betriebssysteme;
  • keine oder unklare unternehmerische Vision, die alle Mitarbeiter teilen und durchsetzen.
  • Zu wenig Vertrauen und fehlendes Netzwerkdenken der Unternehmensführung und der Mitarbeiter.

Die Chancen dagegen sind offenkundig und die Möglichkeiten vielfältig:
Alle Unternehmen und Erwerbstätigen müssen sich früher oder später mit der Netzdynamik der …

auseinandersetzen.

Die neuen Eckpunkte

1. Die unternehmerische Vision

Die unternehmerische Vision bestimmt immer das Betriebssystem. Zwischen den

  • Hierarchien (pyramidal oder flach) mit Managern,
  • (Selbstmanagement der Mitarbeiter) Holacracy mit dem Betriebssystem 4.0,
  • Genossenschaften,
  • Bürger AG

entscheiden sich Mavericks und Vorreiter für selbstorganisiertes Arbeiten und Selbstmanagement auf allen Ebenen für offene Strukturen.

Aus der Verbindung von Netzwerkdynamik und Humankapital gewinnen sie nämlich jenen immateriellen Treibstoff, der ihnen in Zeiten der ständigen digitalen Revolutionsschübe und der expandierenden Kreativ-Industrie immer wieder neuen An- und Auftrieb gibt: Innovative Produktentwicklung, vernetztes Denken und Handeln brauchen Entgrenzungen, Freiräume für Experimente und Weiterlernen, um das «Undenkbare zu denken».

Zum Wesen und Reichweite der unternehmerischen Vision haben die frühzeitigen Anwender wie Chris Rufer (Morning Star), Margret Rasfeld (Evangelische Schule Berlin Zentrum), Buutzorg oder Ricardo Semler schon alles gesagt. Ihre Vision war neben der Rentabilität ihres Geschäftsmodells auch die Gestaltung einer neuen Arbeitsethik.

Gute Mitarbeiter können selbstorganisiert arbeiten, wenn man ihnen dazu die Mittel und Möglichkeiten gibt.

Für kleine Unternehmen auf der Suche nach neuen Märkten gibt es keinen Grund, das Betriebssystem OS 4.0 noch auf die lange Bank zu schieben.

Grossunternehmen haben sich längst für die hybride Variante entschieden, d.h. dezentrale autonome Mikrostrukturen, die direkt mit der C-Ebene verknüpft sind, also Hierarchien extra flach. So behalten sie bei schlanken Strukturen die absolute Kontrolle und profitieren von der Kreativität und Innovationskraft der KMU.

Wie KMU sich damit auseinandersetzen, hängt von ihrer individuellen und kollektiven Netzintelligenz ab. Ihre Chancen stehen gut, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern (mit Ausnahme Chinas und den USA) arbeiten hierzulande die Entscheider in Politik und Wirtschaft intensiv an dem Quantensprung. Die Zukunft der deutschen Unternehmen steht auf dem Spiel und die beschäftigen 40 Millionen Menschen.

Industrie 4.0

Gesellschaft 4.0 statt Industrie 4.0

Das industrielle Internet der Dinge (die als Vierte Industrielle Revolution gilt) und die unaufhaltsame Automatisierung der Arbeitsprozesse beschränkt sich nicht auf die Industrie. Daher ist die deutsche Wortschöpfung „Industrie 4.0“ zwar praktisch, aber eher irreführend, weil sie die Netzwerkdynamik des Internets der Dinge und dessen transversale Reichweite verbirgt.

8_Product_as_a SoftwareDas Produkt ist auch Software (Google Shoes) und die Software wird zum Sherpa einer neuen Dienstleistung (Nest). Dahinter entwickelt sich simultan und allgegenwärtig der Kollaborations-Modus mit den intelligenten Maschinen der Watson-Dynastie.

Gemeinsam verdichten sie die Daten- und Informationmasse weit über das Mooresche Gesetz hinaus. Sie sind schon längst nicht mehr das Privileg der Grossunternehmen, sondern intelligente Geschäftslösungen jener KMU, die die systemische Netzwerkdynamik der digitalen Technologien mit allen Konsequenzen und Erweiterungen in ihr Betriebssystem übernehmen.

Liquid statt starr und Peer2Peer sind die ersten Gebote der Vierten Industriellen Revolution, der Kreativ-Industrie, des Big-Data Flows und des Wissenstransfers…und der Arbeit 4.0.

Dafür muss ein neues Betriebssystem her, das über den Abbau der Hierarchien hinausgeht und sich ständig neu erschafft.

Die Digitalisierung hat keinen zeitlich oder technisch definierten Anfang. Es gibt auch kein vorhersagbares Endstadium. Weder in einem Unternehmen noch in dem Gebilde das wir Wirtschaft nennen. Sie beginnt in unser aller Köpfe, die offen für „Undenkbares“ sein müssen wie die von Science-Fiction-Autoren.

- , Plattform Mittelstand

2. Vertrauen

Das Vertrauen der Unternehmensführung in die Mitarbeiter geht über die schönen Worte hinaus und offenbart sich konkret in den fünf Fenstern des Smarter Working:

  • Free Time To Go
  • Managerabbau
  • Home Office On Demand
  • transparente Gehälter
  • Bildung 4.0 (selbstorganisierte Weiterbildung).

Wenn diese Fenster weit offen stehen, genießen beide Seiten einen grossen Vertrauensbonus.

3. Netzwerkdenken

Netzwerkdenken ist ganzheitliches Denken und Handeln und die Denkweise der Pioniere und Entwickler der Informations-und Kommunikationstechnologien.

Dieses systemische Netzdenken ist nicht nur die DNA des Internets, der MSP (wie Amazon), der Sozialen Netzwerke (wie Facebook), der Algorithmenpower (der Wall Street). Es ist die Grundlage aller erfolgreichen Geschäfts- und Unternehmensmodelle der letzten 20 Jahre.

Sie beruhen auf dem systemischen Netzwerkdenken, das auch noch fünfzig Jahre nach der Entstehung der digitalen Innovation-Hubs in Silicon Valley in Europa befremdet und hier den Anschluss an die Dritte und Vierte Revolution mit ihren vielen neuen Möglichkeiten verzögert.

Wer sich als Knotenpunkt eines Netzwerks fühlt, denkt und handelt auch dementsprechend, ungeachtet seiner Position innerhalb der Organisation. So können Mitarbeiter anhand ihres Kompetenzprofils in verschiedenen Prozessen und Projekten, extern und intern selbstorganisiert arbeiten. So werden auch Kontrollinstanzen überflüssig.

Die Netzwerksynergie im Arbeiten 4.0

Work is learning and learning is the work.

- Harold Jarche

Wo immer sie gerade tätig sind, agieren die Mitarbeiter als Verbindungsglied in einem virtuellen und anlogen Netzwerk.

Kleine Unternehmen können mit der Netzwerkstruktur im Betriebssystem

  • ihre hochqualifizierten Mitarbeiter mit anderen teilen (Mitarbeiter-Sharing), und sie dennoch ständig auf dem Bildschirm behalten,
  • sie in externen Forschungs- und Entwicklungslabors weiterarbeiten lassen und ihre Arbeiten im eigenen Netzwerk für andere transparent und zugänglich machen,
  • den neuen simultanen Lern- und Arbeitsprozess mitgestalten: Temporäre Mitarbeiter in der Warteschleife können mit dem Belgut diese Leerzeiten als Lernzeiten, betriebs- oder projektbezogen nutzen. Proaktives Lernen für Berufe, die es noch nicht gibt, ist das Wesen der Bildung 4.0 und laut OECD-Prognosen wird die Arbeitszeit der Erwerbstätigen zu 20-30% aus Lernzeiten bestehen. Dass wir lebenslänglich lernen und arbeiten müssen, ist inzwischen ein Gemeinplatz. Wie, wo und was gelernt werden soll, bleibt das «individuelle Problem. «

Für beide Seiten, Unternehmen und Mitarbeiter wird die Netzwerksynergie zur multifunktionalen Lösung.

Jedes KMU schafft sich so ein Netzwerk an Menschen und Informationen, auf das es bei Bedarf zugreifen kann,

  • direkt im Projektmanagement,
  • indirekt im Mentoring, Coaching, Training,
  • indem es auch die temporären Mitarbeiter im Workforce Marketing als Contributor einsetzt und vergütet, selbst wenn sie gerade nicht im Unternehmen aktiv mitarbeiten.

In einer Zeit, wo A-Mitarbeiter Mangelware sind, doch von KMU immer seltener fest angestellt werden können, sind Kompetenz-Netzwerke – nach dem Spotify-Schema ein guter Ansatz.

13_spotify squads

Jeder Erwerbstätige bleibt somit Knotenpunkt eines erweiterten realen professionellen Netzwerkes, durch das sich seine binäre Timeline (Arbeiten & Lernen) zieht und ihn glaubwürdig macht.

Auch dafür braucht es im Hintergrund die verständliche und zugängliche Data Architektur, die aus dem neuen Stammwissen, selbstorganisiertem Lernen und diesem anderen Personalmanagement immaterielles Vermögen macht.

Netzwerke entwickeln ihre eigene Data Architektur

Netzwerkdenken und das Betriebssystem 4.0 in seiner praktischen Umsetzung brauchen ebenso wie die alten Betriebssysteme eine klare Data Architektur, die alle Stammdaten, die gesamte projekt- und prozessbezogene Software im Einsatz sowie die interaktiven Kommunikationskanäle in die Arbeitsprozesse integriert.

15_Data Architektur

14_Data MiningDiese transparente Data Architektur schafft die Voraussetzungen für ein offenes Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter direkten Zugang zu den zehn Datensträngen (siehe rechts die Abbildung) haben, die möglichst auf einer nutzerfreundlichen Plattform zusammenlaufen sollten. Netzwerkstrukturen vertragen weder Software-Gestrüpp noch Kommunikationschaos und brauchen auch ein Quantum an Empathie.

Die Kenntnis und Verarbeitung der verschiedenen Informationen ist entweder Chef- oder Manager-Sache. Schafft man jedoch die Manager und die Hierarchien ab, müssen im Gegenzug alle Mitarbeiter wissen, wie sie mit der Software, den Stammdaten umgehen und wie sie kommunizieren. Nur wenn jeder die relevanten Unternehmensdaten kennt, begreift und bei seiner Arbeit bedenkt, kann er verantwortlich handeln und entscheiden. Das unterscheidet den selbstorganisierten Mitarbeiter vom Mechanical Turk, schafft Transparenz und …neue Problemzonen. (Sicherheit, Hacker)

Firmengründer regeln dieses Problem, bevor sie den ersten Mitarbeiter einstellen. Grundsätzlich sollten sie mit diesem Betriebssystem 4.0 nur A-Mitarbeiter an Bord holen. Nach diesem Prinzip verfährt auch der Google Co-Founder Larry Page.

Ich kann mir nur A-Mitarbeiter leisten. Fehlbesetzungen sind gefährliche Viren für das Betriebssystem.

- Larry Page, Google in der Anfangsphase

Ricardo Semler, der 1993 das Familienunternehmen mit 1500 Mitarbeitern übernommen hat, ging Schritt für Schritt in die Selbstorganisation. Für Gernot Pflüger beginnt alles im Kopf der Unternehmensführung, die dem Hauch von Anarchie durch klare Visionen begegnen muss. Der Firmenchef von Poult, ein französischen Kekshersteller in Montaubahn, empfahl seinen 500 Mitarbeitern, sich ein Jahr lang intensiv mit ihrer eigenen Website zu beschäftigen, einschliesslich rubyonrails und SEO, damit sie verstehen, wie das Web arbeitet.

Und in der Praxis?

Wie sieht es bislang in den gängigen Betriebssystem aus? Die digitalen Technologien wurden auf die alten Strukturen gepfropft, entweder als SaaS oder SaaP, d.h. mit mehr oder weniger Abhängigkeit von den Software-Herstellern.

Da die meisten Senior-Führungskräfte weder MINT- noch IT-Experten sind, überlassen sie die Data Architektur anderen. Daraus entstanden zwei Parallelsysteme.

Die Stammdatenqualität in vielen Unternehmen ist in Zeiten der optimalen Digitalisierung immer noch miserabel. Viele Unternehmen haben weder eine klare Strategie für die externe noch für die interne Kommunikation, geben es aber nicht zu. 80% aller Social Collaboration Tools scheiterten bislang an der mangelhaften Umsetzung in den Betrieben, so der jüngste Gartner-Report. Doch sind es nicht gerade die Social Collaboration Tools, die die Kommunikation, den Wissenstransfer und schnellen Informationsflow fördern sollten? Im kommunikationsbasierten Responsive 4.0 würde dieses Manko schnell ins Chaos führen.*

* Dieses unvermeidliche Chaos in einem Unternehmen ohne Hierarchie und Kontrollebenen ist eines der häufigsten Argumente der Gegner des ganzheitlichen Arbeitens, der Selbstorganisation und des Responsive OS 4.0, wobei sie wahrscheinlich von dieser verborgenen Kommunikationbaustelle in vielen Betrieben ausgehen und sie auf das neue Unternehmensmodell hochrechnen.

Die Data Architektur des Betriebssystems 4.0 bindet die internen und externen Kommunikationskanäle mit ein: Soziale Medien, professionelle Soziale Netzwerke (Xing, LinkedIn), Foren, Plattformen, offene oder geschlossene Gruppen, die für das Workforce Marketing wichtig sind.

17_Kommunikationskanäle

Netzwerke unterstützen die dezentrale Zusammenarbeit (der Unternehmen auf gemeinsamen Plattformen oder Kompetenz-Kluster), der Mitarbeiter (im Mitarbeiter-Sharing und temporärem Projekt-Management), mit unterschiedlichem Mitarbeiterstatus (temporär, geteilt, Coach, Mentor, Gast, crowdworker).

Bei multipler Software und unklaren Vorgaben enden die besten Absichten im Software-Chaos oder Informations-Vakuum, was Kosten verursacht, die niemand berechnen will und kann.

Was können sie ausserdem?

Selbstorganisiertes Arbeiten in kleinen Unternehmensnetzwerken, die mit weiteren externen Netzwerken verknüpft sind, ist die Basis der neuen Workforce Marketing Strategien.

Der Mitarbeiter wird zum Kommunikator seiner Arbeit im Unternehmen, seiner Expertise und tritt in direkten Kontakt mit den Kunden und Partnern, analog und virtuell. Das informelle Workforce Marketing läuft über die sozialen und professionellen Netzwerke.

Voraussetzung dafür sind A-Mitarbeiter (qualifiziert, engagiert, motiviert) mit Netzwerkpotenzial. Sie brauchen deshalb weder IT-Cracks zu sein noch mit T-Shirt und Firmenlogo herumzulaufen. Es genügt schon, wenn sie in sozialen Netzwerken als aufmerksamer Mitmensch und in professionellen Netzwerken als Experte auftreten, PR 2.0 beherrschen und sich im Business of Kindness üben.

Kompetente und motivierte Mitarbeiter vermarkten besser, sind authentischer und glaubwürdiger als Werbung und teure Marketing-Kampagnen. In peer2peer Netzwerken, dem Zukunftsmodell der Arbeit und Kleinunternehmen, sind sie genau richtig am Platz. Suchmaschinenfreundlich ist diese Erweiterung der Netzwerkdynamik allenfalls und kostengünstiger als externe Dienstleister oder Marketing-Manager dazu.

Visualieren statt Worte!

Visual Network Analysis zeigen, wie effizient Netzwerkstrategie im temporären Projektmanagement, im Lernmanagement, im Open Innovation Prozess und in mittelfristigen Team- oder Klusterprojekten sind.

Netzwerk-Diagramme an Stelle von Organigrammen helfen dabei, nicht mehr vertikal oder horizontal, sondern vernetzt und quer zu denken. Bei Buffer, Netflix, 37signals gibt es bereits viele Anregungen. Die arbeiten schon länger damit.

Dann bei Spotify weitermachen, das für die interne Netzwerkdynamik ein eigenes innovatives Raster erfunden hat.

Eine Community of Practice bilden, d.h. Netzwerke knüpfen und Erfahrungen teilen, von anderen lernen und wissen, wer, wo, wie, was macht und das Netzwerken visualisieren.

Es geht ganz einfach. Die Software gibt’s im Netz. Den Rest müssen die Nutzer anpassen. Das ist die neue Netzkultur.

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Das Responsive OS 4.0 ist eines ihrer anspruchsvollen Anwendungen, Open Source, Open Access, Open End.

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