Neue Berufe

Das Impulsvideo von Anja

AnjaTime #011 Leuchtfeuer 4.0: Neue Berufe

Hier auch als Podcast erhältlich

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Ergänzende Materialien

Im Leuchtfeuer 4.0 MOOC weisen wir auf verschiedene neue Berufe hin, die aufgrund der digitalen Transformation und der veränderten Arbeitskulturwelten realistisch erscheinen, teilweise schon gelebt werden oder konkret absehbar sind.

Die Arbeitswelt wandelt sich. Aber wie gehen die Menschen mit dem Wandel um? Wie reagieren sie darauf? Und wie könnten sie reagieren? 

Es scheint sich leider so zu verhalten, dass die meisten Menschen keine Lust haben auf die Zukunft, die sich derzeit grob abzeichnet. Dabei könnte man sie mitgestalten, wenn man sich gedanklich hinein begäbe.

Deshalb soll unsere Beschäftigung mit den Jobs der Zukunft weniger Angst schüren, als vielmehr die Augen öffnen, so dass man beginnt, sich darauf vorzubereiten. Im Netz stehen ja vielfältige Möglichkeiten offen, so dass man mitwachsen könnte …

Jobs der Zukunft – eine generelle Sicht

Unsere kollaborative Sammlung neuer Berufe

Im Leuchtfeuer 4.0 MOOC hatten wir gemeinsam gesammelt, welche neuen Berufe uns so einfallen. Dabei ist eine teils lustige, teils ernsthafte Sammlung entstanden, womit sich in (naher) Zukunft wohl Geld verdienen liesse. Auf jeden Fall einen Blick wert: http://bit.ly/neueberufe

Wie wir morgen leben (Studie)

Eine interessante Zusammenstellung verschiedener Zukunftsszenarien hat W.I.R.E. für die Schweiz erstellt. Das Buch kann man hier bestellen. Die Executive Summary steht hier kostenlos zur Verfügung. Ein Blick lohnt sich!

WIE WIR MORGEN LEBEN – Denkanstösse für das Zeitalter der Langlebigkeit Mit der steigenden Lebenserwartung sowie den Folgen von Digitalisierung, Wertewandel und medizinischem Fortschritt stehen uns heute nicht nur mehr Lebenszeit, sondern grössere Gestaltungsräume für das gesamte Leben zur Verfügung als je zuvor. Dies bedeutet aber auch, dass die traditionellen Lebensmodelle, die wir heute noch immer leben, an ihre Grenzen stossen. Mit diesem Übergang in eine Welt der fast grenzenlosen Optionen wächst die Notwendigkeit für jede und jeden Einzelnen, sich mit den neuen Möglichkeiten der Lebensgestaltung auseinanderzusetzen und zu entscheiden, was wünschenswert ist und was nicht. Es braucht eine neue Matrix für das Leben im 21. Jahrhundert. Der Think Tank W.I.R.E. hat sich aus diesem Grund zusammen mit Swiss Life auf die Suche nach alternativen Lebensmodellen gemacht. Das Buch «WIE WIR MORGEN LEBEN» zeigt in realistischen bis radikalen Szenarien, wie das Leben in Zukunft aussehen könnte.

- , W.I.R.E.

Die Jobs der Zukunft sind die, die ein Roboter nicht übernehmen kann

Hier ein schönes, kurzes Video von Big Think mit Michio Kaku, einem theoretischen Physiker aus New York zum Thema, welche Jobs wegfallen und welche Jobs neu entstehen werden (ggf. die Untertitel einschalten – sind gut brauchbar):

Der sichere Weg zu verlieren

Eine typisch amerikanische Sichtweise, aber im Grunde hat er doch recht. Deshalb war ich so frei, einen Übersetzungsvorschlag für die deutschen Untertitel einzureichen. Schaut es euch an, bitte! Spricht da irgendwas dagegen, es so zu sehen? Abgesehen von diesem ganzen Leistungsquark-Denken – aber solange wir in einem kapitalistischen System leben, oder wie? …

Bildung für die Zukunft

OK, über Bildung reden heute viele. Auch Thomas Sattelberger gerne. Er kommt aus der alten Welt, erlaubt sich gerne selbst zu denken und das gerne quer. Vieles ist gut, manches noch sehr im Denken der alten Welt verhaftet. Hier zeigt er ab Minute 16 viele neue digitale Berufsbilder auf, die es zukünftig braucht – und für die das alte Bildungssystem nicht ausbildet.

Eine Kurzfassung seiner Sichtweise auf „die Bildung“ stellt dieses Interview dar. Dem stimme ich vollumfänglich zu.

Unsere Zukunft liegt nicht in 'Jobs'

Guter TedX-Talk dazu von Rudy Karsan beim TEDxCalgary – unbedingt bis zum Schluss anschauen. Wir werden immer Arbeit haben – nur statt der Lohnarbeit braucht es heute andere infrastrukturelle Maßnahmen.

Ist MINT wirklich unsere Zukunft?
Zum Weiterreichen
Die Empfehlungen können als Anregungen verstanden werden, die man an Personen weiter reicht, die sich vielleicht noch etwas schwer tun mit den neuen Möglichkeiten.

Nachhaltige Berufe – eine speziellere Sicht

Nicht nur neue Räume, auch neue Berufe braucht das Land. Und zwar nicht nur solche, die im Gefolge der alten Industriegesellschaft eine Fortführung der umweltzerstörenden Welt manifestieren. Es entstehen derzeit auch eine Vielzahl neuer Bereiche, die beim transformativen Aufbau einer besseren, einer nachhaltigeren, einer spannenderen Welt mithelfen wollen.

Urban Farming

Landwirtschaft in der Stadt ist kein neues Thema. Die Schrebergarten-Kultur kennt wohl jede/r. Hier ein guter Überblicks-Artikel dazu bei Planet Wissen.

Was relativ neu ist, sind die vielen Dachfarmen und Tierhaltungen in Hochhäusern. Über diesen Trend gibt’s hier eine gute Übersicht.

Berlin ist da (natürlich) dank seiner kreativen Klasse ganz weit vorne. Hier zum einen eine Vorstellung der Prinzessinnengärten:

Zum anderen werden hier insgesamt 10 dieser Berliner Landwirtschaftsprojekte vorgestellt (allerdings auf englisch).

Desweiteren stellt im internationalen Raum vor allem das Vertical Farming eine interessante Entwicklung dar. Dabei geht es um die vertikale Landwirtschaft in Städten, die zwischenzeitlich wohl 15% des weltweiten urbanen Gemüsebedarfs ausmacht. New York und Shanghai sind da wohl ganz weit vorne. Zwei Empfehlungen in diesem Sektor:

ReGen Villages

Autarke, moderne Öko-Dörfer, die ihr Gemüse selbst anbauen und einen biologischen Kreislauf schaffen. Mit Maker-Spaces, Innovations-Hubs und allem PiPaPo.

Erst den Artikel lesen: DIE REVOLUTIONÄRE IDEE HINTER DIESEM DORF DER ZUKUNFT

Dann unbedingt das Video anschauen – der TESLA der Dörfer der Zukunft.

Aquaponic

Für den schnellen Einstieg ein Video über die erste Aquaponik-Farm Europas: Rosébarsche, die Auberginen düngen:

Im Video des Leuchtfeuer 4.0 MOOCs hatte ich euch bereits die ECF-Farm vorgestellt. Hier ein weiterer Bericht dazu:

Die grösste europäische AquaTerraPonik-Farm entsteht aktuell in Berlin-Lichtenberg – sie nennen sich Topfarmers. Hier ein schöner Bericht dazu (ab ca. 1:40):

Wer weiter stöbern will in deutschsprachigen Aquaponik-YouTube-Videos, hier entlang, bittschön.

Und wer vielleicht selbst aktiv werden und Eindrücke sammeln will, kann sich durch diese Pinterest-Sammlung einmal durchscrollen. Da bekommt einen recht guten Eindruck.

Es wäre nicht Deutschland, wenn es nicht schon längst einen Verband gäbe. Hier findet ihr weitere Infos bei Aquaponics für Jedermann.

Gibt’s so etwas auch in Österreich und in der Schweiz? Her mit euren Links 🙂

HighTech-Landwirtschaft

Landwirtschaft, die von Robotern absolviert und von Drohnen überwacht werden – ein Video ohne Ton für erste Impressionen:

Und hier der dazu gehörige, englischsprachige Artikel: Farming with robots

Und natürlich gibt es landwirtschaftliche Maschinen auch im 3D-Druckverfahren. Open Source Ecology ist eine Bewegung, die nicht nur Vorlagen für Maschinen entwickelt, sondern aktuell auch einem ökologischen Hausprojekt arbeitet, das man selbst entlang ihrer Vorlage nachbauen kann. Wir haben dieses Projekt auch dezent unterstützt. Schaut euch hier das Wiki und hier die aktuelle Kickstarter-Kampagne an.

Jobs 2020

Die Slideshare von Angelica Laurençon, die ich zur Grundlage im MOOC-Video nahm:

Crowdfunding

Mit Wolfgang Gumpelmaier hatte ich bereits für den Arbeit 4.0 MOOC über seinen Beruf gesprochen. Das könnt ihr euch gerne hier anschauen und mit ihm Kontakt aufnehmen.

Im Video angesprochene Links

 

WEITERE LINKS

WEITERE BILDER

Musik CC BY

  • http://ccmixter.org/files/morgantj/18947

 

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