New Work Flows für KMU

Die Botschaft der Crowd University an KMU

  1. Es gibt keinen sinnvollen Bildungs-Abschluss mehr. Es gab ihn eigentlich noch nie. Das Wissen des 21. Jahrhunderts ist nicht zertifizierbar, sondern ständig erweiterbar, weil die Technologien es ermöglichen.
  2. Schulen und Unversitäten bleiben weiter bestehen, aber lediglich als gesellschaftliche Einrichtungen.
  3. Wissensmanagement wird ein Nonsens, egal wo und wie. Wissen kann man nicht managen.
  4. Wer will, bekommt überall die Informationen und das Wissen, das er gerade braucht. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Und wie man es einordnet.
  5. Wer das Wissen seiner Mitarbeiter_innen nutzbar machen will, richtet Wissensnetzwerke ein. Nicht nur intern.
  6. Die Webökonomie zeigt, wieviel Mehrwert das vernetzte Wissen einzelnen Menschen bringen kann. Die Einzelfälle werden im 21. Jahrhundert zur Normalität.
  7. Das Internet ist nicht die Revolution der Wirtschaft, es ist das Instrument dafür.
  8. Die Entwickler der Technologien verdienen vielleicht viel Geld, aber das ist nichts gegen die Gewinne derer, die diese Technologien da einsetzen, wo sie Mehrwert generieren können.
  9. Freizeit, Arbeitszeit und Lebenszeit gehen ineinander über. Es braucht einen souveränen Umgang damit.
  10. Aus dem passiven Akt des Arbeit-Nehmens wird pro-aktives Handeln: Die Investition des eigenen Humankapitals. Manches Humankapital wird so wertvoll sein, dass sich Einzelne an der Börse notieren lassen könnten. Aber die wollen es meist gar nicht.
facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

2 Comments

  1. Robert Vogt

    Ändern sich die Medien, ändert sich die Gesellschaft.

  2. Robert Vogt

    Eine wunderbare Zusammenstellung, von dem Text kann ich viel „mitfühlen“ und das ist spannend und macht Hoffnung auf dynamische Flowstrukturen in der Zukunft. Punkt eins ist sehr stark, die Zeit des Berechtigungslernen ist vorbei. Punkt 2: klar die bestehenden und tradierten Systeme sind gewachsen und haben tiefe Wurzeln, die werden nicht im nu weg geweht. Punkt 3: Kann man einen Fluss managen? Man kann ihn beobachten und vielleicht auch beeinflussen, aber voll steuern kann man ihn nicht, sonst würde es ja auch keine Überflutungen geben oder Austrocknungen. Punkt 4 : jo. Punkt 5: stichwort Selbstorganisation. Punkt 6: da will ich dabei sein, das ist doch spannend. Punkt 7: Ändern sich die Medien, ändert sich die Gesellschaft. Punkt 8: Wie kann ich die Technologie für einen ökonomischen Mehrwert nutzen? Punkt 9: ja , wie kann ein solcher Umgang aussehen?
    Punkt 10: ja, ich will auch unbedingt meine Schüler ins Handeln bringen, keine passiven (er)Dulder, die sich behandeln lassen (passiv), sondern Aktivos, die sich und ihre Interessen einbringen. Mein Lehrercredo: Interessen haben und nachgehen, Interesse zeigen an den Interessen meiner Mitmenschen und damit verbunden eine konstruktive Beziehungskultur. Problem: Benotung (Relevanz im 21.Jh., vergleiche Punkt 1), ungleiche Machtbalance (keine Kultur der Augenhöhe), eventuell externale Vorgaben, eventuell divergierendes Erwartungsbild der Mitmenschen.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufbau eines ThinkTanks 4.0 HIER
LIVE: Erfahre kollaboratives Arbeiten Workspace ab 04.05.2016