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Ziel 2018: Professionalisierung auf LinkedIn mit Text & Bild

Teil 4 der Serie: LinkedIn lernen oder optimieren für den beruflichen Erfolg

Professionalisierung geht nicht von heute auf morgen, es bedeutet sich auf den Weg zu machen. Auf einen langen Weg, den man gehen muss, um sein Ziel zu erreichen. In diesem Kontext kommt bei mir die Liebe ins Spiel. Weil es mit schwer fällt etwas zu tun, das ich nicht mag und das mir keine Freude macht. “Do what you love“, wie es im ikigai so schön heißt.

Ich mache sehr viele Sachen gerne. Wie also herausfinden, was ich besonders gerne, mit viel Freude und Liebe mache? Schwere Frage, die ich mir ehrlich gesagt nicht selber beantwortet habe. Vielleicht nicht beantworten konnte, weil ich damit immer etwas verbunden habe, das ich gelernt habe, in dem ich Expertise vorweisen kann und Zeugnisse. Völlig falsch gedacht, würde ich heute sagen. Denn was ich gerne mache, ist fotografieren! Das habe ich nicht professionell gelernt. Ich fotografiere allerdings schon seit meiner Kindheit.

Bewußt wurde mir diese Leidenschaft zur Fotografie erst, als mir Freunde sagten, dass sie meine Bilder mögen. Die haben sie hie und da online gefunden. Auf Flickr, Instagram & Co. Diese Freunde waren es schließlich, die mir die Antwort darauf gegeben haben, what I love to doFotografieren.

Der Berufung folgen

Ich leite aus der positiven Rückmeldung zu meinen Fotografien nicht ab, das ich eine tolle Fotografin bin oder megatolle Bilder mache. Ich bin keine Profi-Fotografin, aber ich professionalisiere mich, indem ich mich vernetzt weiter entwickele.

  • Ich treffe Leute online, tausche mich mit Ihnen aus und erfahre über diese Gespräche viel über Fotografie und versuche alles, was ich höre und sehe, zu nutzen, um selber bessere Fotos zu machen.
  • Ich bleibe dran und fotografiere jeden Tag.
  • Im vernetzten Tun lerne ich, welche Fotos bei wem gut ankommen und warum.

Auf diese Art gelingt es mir zu tun, was ich gerne mache, es immer besser zu tun und das auf recht einfache Art, indem ich mein Smartphone nutze und kleine Helferlein.

Foto-Apps als kleine Helferlein

Auf meinem Smartphone befindet sich eine Kamera-App zum Fotografieren. Damit lassen sich gute Bilder aufnehmen. Manchmal sind die Bilder aber nicht richtig belichtet oder entsprechen nicht dem “Goldenen Schnitt” oder der “Drittregel” usw. und wirken unharmonisch. Ich bin halt meistens unterwegs und habe ich nicht viel Zeit, um lange zu überlegen, aus welcher Perspektive ich ein Motiv am besten aufnehmen soll, ob die Lichtverhältnisse gerade optimal sind und, und, und.

Ich nutze deshalb Foto-Apps als kleinen Helferlein, um aus eher mittelmäßigen Fotos, gute Fotos zu machen, indem ich die Aufnahmen nachträglich bearbeite. Die Fotos schneide, schärfe, verschönere und mehr.

Die Auswahl an Foto-Apps ist riesig. Tipps, mit welcher App man was machen kann, gibt es unzählig viele im Netz wie zum Beispiel die zwei Folgenden:

Einfach starten

Ich habe vor langer Zeit mit zwei Apps auf meinem iPhone angefangen, VSCO CAM und OVER. Apps, die bereits in der kostenfreien Basis-Funktion sehr hilfreich sind, um Fotos nachträglich zu bearbeiten oder Texte über Fotos zu legen.

  • VSCO Cam: Mit der App kann fotografiert werden, ich habe sie allerdings primär zum Editieren von Fotos eingesetzt. Das Raster hilft, das Foto exakt zu schneiden. Filter und Effekte lassen sich nutzen, um die Farbtemperatur, den Kontrast oder die Schärfe des Fotos zu verändern. Sehr gut finde ich die Funktion “Y-Neigung”, um ein Bild “gerade” zu rücken. Beim schnellen Fotografieren kann es leicht passieren, dass die Perspektive etwas verschoben ist und mit der Funktion “Y-Neigung” läßt sich das Motiv, wieder in die Waagerechte bringen und horizontal ausrichten. Das englischsprachige Tutorial “How to Save an Average Photograph” zeigt wie es funktioniert. Die App gibt es übrigens für iOS und Android.
  • Over: Die Over-App hat mich interessiert, weil ich Text über meine Fotos legen wollte. Zunächst nur, um sie namentlich zu markieren, ein Wasserzeichen auf den Fotos einzutragen. Mit dem Trend zu “Motivational Quotes”, bei dem Zitate und Sprüche über Fotos gelegt werden, um zu motivieren oder zu inspirieren, fand sich dann noch eine weitere Nutzungsform für diese App. Over gibt es für iOS. Wer Text Over Apps mit Android testen möchte, kann dazu beispielsweise die Phonto-App nutzen.

Wohin mit all den Bildern?

Es gibt sehr viel Leute, die gerne fotografieren. Gerade auch im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als Beraterin für E-Learning und Social Media an Hochschulen, für Freelancer und KMU habe ich viel Menschen getroffen, die privat sehr gerne fotografieren. Daher habe ich sie gefragt, ob sie ihre Fotografie nicht für professionelle Zwecke einsetzen möchten. Doch dann kam sofort die Frage nach dem Motiv auf: Was soll ich denn fotografieren? Wer keine Ideen hat, kann sich zum Beispiel an den aktuellen Trends orientieren: “Visual Marketing Trends 2018“. Mit visuelle Elementen lassen sich außerdem Blogbeiträge, Facebook-Post oder Tweets und LinkedIn-Artikel anreichern. Inhalte können illustriert, auf den Punkt gebracht und Abläufe dargestellt werden. Eine Einführung zur visuellen Gestaltung von LinkedIn-Auftritten gibt es außerdem hier: Let’s Get Visual

Die eigene visuelle Sprache finden

Trends hin, Trends her. Ich denke, dass visuelle Appetizer vor allem mit dem stimmig sein sollten, was man tut und bezweckt und um Content in Form von Text visuell sinnvoll zu ergänzen. In Zeiten visueller Überflutung ist es vielleicht der bessere Weg, nicht nur Trends zu folgen, sondern sich auf individuelle Art und Weise von dem abzuheben, was alle machen! Mit einer eigenen visuellen Ausdrucksweise.

Motive, die sich mit dem Smartphone aufnehmen lassen, gibt es viele. Mit den passenden Foto-Apps lassen sich Aufnahmen leicht aufbereiten und bieten eine kostengünstige Möglichkeit mit visuellem Content auf Social Media Plattformen zu reüssieren.

Einfach mal ausprobieren und langsam in den Foto-Flow kommen. Viel Erfolg!

PS: Für interessierte Anfänger in der Fotografie und Instagrammer haben Anja,Andreas und ich Eine kleine Instagram-Fotoschule (2017) erstellt. Wer Lust hat, kann die Fotoschule kostenfrei auf FlowCampus zu besuchen.

PPS: Es gibt überdies eine App, mit der sich Fotos “besprechen” und als Video publizieren lassen. Wie ich hie und da las, funktionieren allerdings Bilder besser auf LinkedIn. Am besten kommen Artikel mit einer Wortzahl zwischen 1.900 bis 2.000 Wörtern und 8 Bildern an. Es ist ein langer Weg …

Meinen LinkedIn-Kurs kann man übrigens hier buchen: LinkedIn zur Professionalisierung nutzen

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf LinkedIn.

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