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#flow40: Interview mit Nicole Bauch

#flow40
Am 28. Dezember schalten wir einige Angebote auf unserem FlowCampus frei. Man kann diese jetzt nach-und-nach vorab buchen. Ganz neu aufgelegt haben wir den LinkedIn-Kurs Nr. 1, um sich gut aufzustellen für die Professionalisierung im vernetzten Zeitalter. Als Geschenk für sich oder andere für das kommende Jahr 2018 ist dies vielleicht eine Überlegung wert?! Wir stellen euch die Kurs-Anbieterin hier vor.

Triff: Nicole Bauch

1. Wer bist du?

Mein Name ist Nicole Bauch. Als eLearning-Beraterin helfe ich seit fast 20 Jahren Kopfarbeiterinnen wie Professorinnen, Lehrenden, Coaches, Büroangestellten und Selbstständigen sowie Künstler*innen digitale Kompetenz aufzubauen. Das sind Menschen

  • die in sich ihrem Job fortlaufend neues Wissen aneignen, anwenden und einbringen müssen, um beruflich erfolgreich zu bleiben
  • die neues Wissen schaffen und dabei auf die Erfahrungen anderer aufbauen,
  • sich dazu mit anderen vernetzen, kommunizieren und sozial agieren müssen und dies zunehmend onlinebasiert, um Aufgaben zu lösen und produktiv zu arbeiten.

2. Was fasziniert dich an LinkedIn?

Ehrlich gesagt habe ich schon schon seit langem einen Account bei LinkedIn. Allerdings habe ich mich nicht viel darum gekümmert. Ich hatte dort viele Jahre nur ein Profil mit einem alten Foto und ein paar Informationen zu meiner Ausbildung und zu meinen Jobs eingestellt.

Irgendwann stellte ich fest: LinkedIn ist viel mehr als nur eine Visitenkarte online. LinkedIn ist mit über 500 Mio. Nutzer*innen das größte Soziale Netzwerk für Berufstätige und Menschen, die sich professionell der Welt präsentieren möchten.

Mit einem aussagekräftigen Profil, in dem du deine Expertise und Lösungskomptenz zeigst, kontaktieren dich viel mehr Menschen, um sich mit dir zu vernetzen und über Fachthemen auszutauschen. Seitdem ich darauf achte, schauen mehr interessante Personen und auch Personaler und Unternehmer*innen auf meiner LinkedIn-Präsenz vorbei. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass ich LinkedIn immer mehr dazu nutze, um qualitative Informationen zu teilen und zur Kommunikation.

Sicherlich, man muss dieses ganze Geschraube an der eigenen Selbstoptimierung auch kritisch sehen. Aber Freunde von mir, die LinkedIn zum Personal Branding nutzen, um sich als Marke aufzubauen, haben sich in diesem Berufsnetzwerk innerhalb weniger Monate durch regelmäßige Nutzung erfolgreich Image und Reputation aufgebaut und ihr Netzwerk ausgebaut und vergrößert.

Sie haben es geschafft, mit eigener Motivation LinkedIn für sich so zu nutzen, dass sie Wertschätzung für ihre Arbeit und dadurch neue Chancen für die berufliche Weiterentwicklung entlang ihrer persönlichen Ziele und Karriereplanung erhalten. Dafür steht im Grunde auch die Liste der 25 erfolgreichsten Blogger*innen, die LinkedIn vor ein paar Tagen veröffentlichte.

Sharing is caring! Das sieht man an dem immer intensiveren Austausch auf LinkedIn, wobei es interessant sein wird zu beobachten, wo genau die erträgliche Gratwanderung verläuft zwischen Selbstvermarktung und authentischer Präsentation. Bei manchen Berater*innen ist das schon grenzwertig.

Auf jeden Fall hat mich mein Netzwerk dazu inspiriert, einen LinkedIn-Kurs aufzubauen, der auf unserem Whitepaper zu LinkedIn von A bis Z aufsetzt und die darin enthaltenen Tipps aufgreift und in die Praxis überführt.

Ich möchte selbst mein Profil immer weiter professionalisieren. Und wie heisst es so schön: Man lernt am meisten beim “Lehren”, wobei wir ja hier nicht dozieren, sondern lediglich unsere Erfahrungen attraktiv aufbereiten, weil nicht jedeR dieselben Fehler machen muss.

3. Wie kann man LinkedIn für die persönliche Weiterentwicklung nutzen?

Oh! Da gibt es ganz viele Möglichkeiten. LinkedIn ist ein tolles Neuigkeiten-Portal, mit dem ich mich auf dem aktuellen Stand halten kann, was Nachrichten aus Wirtschaft und Politik, Branchennews, neue Publikationen und Events wie zum Beispiel Fachmessen angeht.

Da ich mich auf LinkedIn mit Menschen vernetzt habe, die an ähnlichen Themen interessiert sind wie ich, erfahre ich viel aus deren Berufspraxis, indem ich ihre Artikel oder Postings lese. Manchmal kommentiere ich deren Beiträge und dann entwickelt sich oft eine gute Diskussion, weil die Leute für oder etwas argumentieren und dabei ihre Erfahrungen und Kompetenz einfliessen lassen. Davon kann ich profitieren.

Oftmals werden auf LinkedIn Online-Seminare angeboten, an denen ich kostenlos teilnehme, wenn mich ein Thema interessiert, weil ich gerade eine Aufgabe lösen muss und dazu noch Infos benötige. Noch spannender sind LinkedIn-Gruppen, die aber im deutschsprachigen Raum oftmals noch nicht so richtig in Schwung gekommen sind.

Bei FROLLEINFLOW vertreten wir die These, dass sich Menschen möglichst selbstverantwortlich auf den Weg machen können, entsprechend ihrer persönlichen Interessen sich individuell weiterzubilden, wenn sie denn geeignete Infrastrukturen vorfinden, die sie dabei unterstützen. Da wir dies alles im herkömmlichen Bildungssystem nicht gelernt haben, bauen wir entsprechende Unterstützungssysteme auf. Seien es nun MOOCs zur Sensibilisierung für bestimmte Entwicklungen und Themen, seien es Bücher, Communities wie unsere Slack-Community oder eben Online-Kurse, in denen man sich kompakt eine Infusion nehmen kann.

4. Da sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit so ändern: Welchen Beitrag kann LinkedIn dabei spielen?

Ich denke, es kann einen gewaltigen Einfluss auf die Ausgestaltung nehmen. Zum einen braucht es diese globalen, sozialen Räume, um sich auf dem Laufenden zu halten und sich grenzüberschreitend auszutauschen. Zum anderen kann man dort

  • interessanten Personen, Unternehmen und Institutionen folgen, um selbst auf dem Stand zu bleiben mit Blick auf die zukünftigen Entwicklungen.
  • lernen, wie man gepflegt diskutiert, auch durchaus mit unterschiedlichen Meinungen, aber eben trotzdem zivilisiert.
  • zusehen, wie andere ihre Professionalität entwickeln und mit Glück authentisch kommunizieren.
  • Social learning betreiben, indem alle miteinander wachsen und eine gemeinsame Zukunft aufbauen helfen.

5. Ein-Stunden-Micro-Kurse: Was gefällt dir persönlich an diesem Format?

Ein Micro-Kurs ist Bildung 4.0, die zu mir als modernem Menschen optimal passt, weil ich kompakte, kurze und auf den Punkt gebrachte Inhalte benötige, die ich unabhängig von Zeit und Ort online nutzen kann. Am Rechner oder auch mobil mit iPad und Smartphone. Es geht ja darum, in kurzer Zeit einen Kompetenzsprung zu ermöglichen. Und das maximal flexibel. Deshalb sind Micro-Kurse so wichtig.

  • 60 Minuten sind ideal, um schnell in ein neues Thema hinein zu schnuppern. Zu schauen, ob ein Thema für mich und meine persönliche Weiterentwicklung zielführend ist. Und wo ich starten kann.
  • 60 Minuten sind ideal für mich, weil der Zeitumfang so kurz ist, dass ich den Kurs problemlos in meinem Lebensalltag unterbringen kann, neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen. Weil ich den Kurs gut nach der Arbeit absolvieren kann, wenn ich nur 1 Stunde von meinem Feierabend investiere oder mich eine Woche lang täglich für 10 Minuten weiterbilde oder die Mittagspause im Büro nutze.
  • 60 Minuten sind ideal für mich, weil sie planbar sind und mir helfen, den Kurs erfolgreich abzuschliessen ohne abzubrechen.

Hier geht’s zu Nicoles Staff-Profil auf dem FlowCampus.

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